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Rechtschreibung
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Ich weiß, dieses Thema ist für viele Menschen ein Ärgernis – auch für mich. Eine Sprache lebt und ändert sich. Dies ist normalerweise ein evolutionärer Prozess, und das ist auch gut so. Leider wurde in den letzten Jahren zu sehr „von oben herab“ versucht, die Schriftsprache zu regeln. Das führte insgesamt zu zahlreichen „Verschlimmbesserungen“ mit teilweise absurden Auswirkungen. Man muss sicher kritisch anmerken, dass die Sicherheit in der Rechtschreibung nicht allgemein zugenommen hat, sondern eher zu einer Verunsicherung geführt hat. Außerdem gibt es ganz häufig generelle Fehleinschätzungen. Wer hat nicht schon oft Schreibweisen wie „Strasse“ oder „ich weiss“ usw. lesen müssen.
Um aber auf den Punkt zu kommen: Ich möchte hier keinen Kulturkampf führen. Daher bemühe ich mich (auch berufsbedingt), die aktuelle Rechtschreibung anzuwenden – trotz der vielen Punkte, die für mich nicht wirklich nachvollziehbar sind. In einigen Fällen nehme ich mir allerdings die Freiheit, bewusst von der derzeit gültigen Normierung abzuweichen. Ein Wort wie „Fünfzigerjahre“ ist mir ein Ärgernis. Daher heißt es bei mir „fünfziger Jahre“.
Bei der Schreibweise von Lieder- oder Filmtiteln (und ähnlichem) habe ich immer die ursprüngliche Schreibweise beibehalten, auch wenn dies ein Verstoß gegen heutige Rechtschreibregeln darstellen sollte. Ebenso habe ich übernommene Texte aus alten Zeitschriften oder Büchern immer in der damaligen Schreibweise belassen.
Bei ansonsten aufgetretenen Rechtschreibefehlern (es gibt mit Sicherheit etliche; manche werden auch einfache Tippfehler sein), bitte ich um eine entsprechende Mitteilung, damit ich die Fehler beheben kann.
Günter Schiemenz
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