Bully Buhlan
Zur Person
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Er hatte keine große Stimme. Kollegen wie Gerhard Wendland oder Rudi Schuricke hätten ihn rein stimmlich klar an die Wand gesungen. Er konnte auch nicht mit Leuten wie Peter Alexander oder Freddy Quinn hinsichtlich der Plattenverkäufe mithalten. Er war von seiner Statur her klein, er wurde auch keine Legende, und von seinen bekanntesten Liedern ist einem breiteren Kreis vielleicht einmal eine Handvoll geläufig.
Und dennoch gibt es keinen anderen Sänger, der mit seinen Liedern das Lebensgefühl der Nachkriegszeit in Deutschland besser eingefangen hätte als eben Bully Buhlan. Rudi Schuricke sang von den Träumen der Deutschen („Capri-Fischer“ und viele andere), Bully Buhlan erzählte vom Alltag – aber eben auf eine scheinbar leichte und schwerelose Art, immer mit einer gehörigen Portion Optimismus. Er erzählte musikalisch kleine Geschichten, aber ohne die Bedrücktheit, die z.B. viele der sogenannten Trümmerfilme ausstrahlten.
Und er zeigte Humor beim Singen, er hatte immer ein gewisses Lachen – ein nicht alles ganz Ernst nehmen – in der Stimme. Es waren keine von vorn herein auf Komik angelegten Lieder wie z.B. „Der Theodor im Fußballtor“. Seine Komik verursachte kein brüllendes Gelächter, sie löste eher Heiterkeit, Gelöstheit und gute Laune aus.
Er konnte die neuen Rhythmen und Melodien, die nach dem Krieg vor allem aus Amerika nach Deutschland herüberschwappten, umsetzen. Er musste nicht mühevoll auf der Melodie oder im Takt bleiben. Er konnte sich kleine Schlenker erlauben und fand doch immer wieder problemlos zurück. Er war durch und durch musikalisch.
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Die frühen Jahre
Bully Buhlan wurde am 3. Februar 1924 in Berlin-Lichterfelde geboren. Sein wirklicher Vorname war Hans-Joachim. Er war Spross einer Ur-Berliner Familie.
Das musikalische Talent des jungen Hans-Joachim zeigte sich offenbar schon sehr früh, denn er erhielt bereits mit 8 Jahren Klavierunterricht. Allerdings war dieser Unterricht zunächst wohl von den Eltern erzwungen und stieß nur auf wenig Gegenliebe bei dem Sprössling. Dennoch wurden hier die Grundlagen für Buhlans spätere Klavierkünste gelegt.
Vater Buhlan war von Beruf Kaufmann, und der Familie ging es finanziell wohl recht gut. Es gibt ein Foto aus dem Jahr 1933, das die Familie bei einer kleinen Rast am (wohl eigenen) Wagen (Kennzeichen: IA-6476) während einer Sommerreise nach Paris zeigt.
Im Alter von zehn Jahren kam Bully auf das Realgymnasium in Berlin-Lichterfelde. Doch scheint es so gewesen zu sein, dass nicht etwa die schulischen Fächer sondern allerlei Streiche im Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit lag. Es ist z.B. davon die Rede, dass er mittels seines Chemie-Heimlabors Sprengkörper herstellte, die der dann im Schulbereich zur Explosion brachte.
Langsam etablierte sich jedoch die Musik als sein zentrales Hobby. Außer dem zunächst ungeliebten Klavier spielte Bully auch noch Akkordeon und Schlagzeug. Etwa 1938 gründete er zusammen mit Schulfreunden eine eigene Band, die sich „Die weißen Mäuse“ nannte. Die Instrumentenzusammensetzung war etwas unorthodox, es gab zwei Geigen, ein Cello, ein Schlagzeug, ein Klavier und auch ein Akkordeon. Bei der Band machte außer den Schülern auch einer ihrer Lehrer mit.
Die Band verschaffte sich immer wieder kleine Auftrittsmöglichkeiten und konnte so ihr Zusammenspiel verbessern. Der stetig wachsende Erfolg brachte schließlich nach etwa zwei Jahren praktisch schon semi-professionelle Auftritte. Die Band spielte dreimal pro Woche in der „Rosendiele“, einer Berliner Bar. Zwei Musiker kamen dazu, die später selbst sehr bekannt wurden, nämlich Ilja Glusgal (Schlagzeug) und Coco Schumann (Gitarre).
Doch nach einem halben Jahr flog das schändliche Tun auf, und Bully wurde sogar der Schule verwiesen – wohl wegen irgendeines Verstoßes gegen die Schulordnung und wohl auch als abschreckendes Exempel für die anderen Schüler. Bully musste also die Schule wechseln, aber der baute dennoch pünktlich sein Abitur.
Da wir uns jetzt zeitlich schon in der Kriegszeit befinden, war das nächste Engagement (leider) ziemlich klar. Er musste zu den Soldaten. Dort war er als Kraftfahrer eingesetzt und zwar in einer Kompanie in Sorau in der Niederlausitz. Bei einer Explosion erlitt er schwere Brandverletzungen an der rechten Hand, was im Frühjahr 1943 zu seiner vorzeitigen Entlassung aus der Wehrmacht führte. Dies war aber wohl – zu diesem Zeitpunkt des Krieges – ein eher seltener „Glücksfall“. Die Verletzung muss aber letztlich doch wieder gut verheilt sein, sonst hätte er später sicher nicht als Pianist eines Profiorchesters arbeiten können. Wie dem auch sei, für Bully Buhlan bot sich dadurch die Chance zum Studium in der Berliner Friedrich-Wilhelm-Universität. Das offizielle Berufsziel war damals Rechtsanwalt und er studierte Rechtwissenschaft. Je nach Quelle sind auch als weiterhin belegte Studiengänge Volkswirtschaft bzw. Zeitungswissenschaft erwähnt. Allerdings meinte Buhlan später einmal vielsagend „Belegen kann man viel“.
Doch natürlich ließ ihn auch die Liebe zur Musik nicht los. In seiner freien Zeit spielte er überall wo es möglich war. Angesichts der vielen Musiker, die als Soldaten eingezogen wurden, eröffneten sich zahlreiche Auftrittsmöglichkeiten. Er spielte als Pianist in den Bands von Alfio Grasso, Jan Meyer und in der besonders bekannten Formation von Kurt Widmann. Bei diesen Anlässen trat Bully auch bereits gelegentlich als Sänger auf. Noch im selben Jahr 1943 wurde Bully Buhlan auch wieder sein eigener Bandleader – und er hatte auch Erfolg damit.
Schon Ende des Jahres machte er im Deutschlandhaus am damaligen Reichkanzlerplatz seine ersten Rundfunkaufnahmen. Mit welcher Formation das aber letztlich genau war, weiß ich nicht. Da Buhlan aber selbst sagte, er hätte dort Klavier im Tanzorchester gespielt, könnte es das Orchester von Kurt Widmann gewesen sein. All dies führte letztlich dazu, dass Buhlan sein Studium ganz an den Nagel hing. Mit seiner Band wurde er stattdessen im November 1944 vom Sender Danzig engagiert. In dieser Formation spielte auch der spätere Startrompeter Macky Kasper.
Waren zuvor amerikanische Swingtitel verboten, die man nur spielen durfte, wenn keine Herren mit einem auffällig unauffälligen Benehmen unter den Zuhörern waren, so waren diese Titel jetzt im Mittelpunkt seiner Musik. Die Aufnahmen am Sender Danzig waren nämlich im Auftrag vom Propagandaministerium und ausschließlich für das Ausland bestimmt. Dabei verwendete man original-amerikanische Nummern, die aber mit einem englischsprachigen speziellen Propaganda-Text versehen wurden. Ähnliche Aufnahmen machte z.B. auch Detlev Lais. Doch im Gegensatz zu einigen von Lais’ Aufnahmen dieser Art wurde von Buhlan – nach meinem Kenntnisstand – noch nichts wieder veröffentlicht.
Die Tätigkeit beim Sender Danzig endete bereits wieder im Februar 1945, als die sowjetischen Truppen nach Danzig kamen. Die Band setzte sich wieder nach Berlin ab, wo Bully Buhlan auch das Ende des Krieges erlebte. Es erging ihm aber ebenso wie zahllosen anderen Menschen in vielen Städten. Er wurde ausgebombt und besaß nur noch das, was er bei sich trug.
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Die Nachkriegszeit
Die berühmte Stunde Null ist ein griffiger Ausdruck für den Übergang von den Kämpfen des Krieges und dem Beginn der Nachkriegszeit, der nicht unmittelbar eine Aufbruchsstimmung bedeutete – sondern vielfach auch Agonie und Verzweiflung wegen einer ungewissen Zukunft.
Doch es gab natürlich auch hoffnungsvolle Zeichen eines echten Neubeginns. Bereits im Juni – also nur ein paar Wochen nach dem Ende des Krieges in Europa – gründete Michael Jary im Auftrag der Sowjetischen Besatzungsmacht das RBT, das Radio Berlin Tanzorchester. Dies war das Hausorchester des Berliner Rundfunks, der sich ebenfalls unter sowjetischen Kontrolle befand. Bully Buhlan konnte hier den Job des 2. Pianisten ergattern. Pianist Nr. 1 war Fritz Schulz-Reichel, der später auch – außer unter seinem eigenen Namen – mit den Pseudonymen „Der schräge Otto“ bzw. „Crazy Otto“ sehr bekannt wurde. Bully Buhlan konnte auch mit seiner eigenen Band schon bald wieder Fuß fassen. Dies war natürlich kein großes Orchester wie das RBT sondern eine kleine Besetzung. Aber Bully konnte dabei seiner Leidenschaft als Sänger frönen. Dabei hörte ihn einmal sein RBT-Bandleader Michael Jary in einer Berliner Bar. Jary war von Buhlans speziellem Gesangsstil sehr angetan – und prompt war Bully seinen Job als RBT-Pianist wieder los. Dafür war er aber jetzt RBT-Sänger.
In den ersten Nachkriegsjahren war die Gesamtsituation um Deutschland noch längst nicht so festgefahren wie in den späteren Zeiten des kalten Krieges. Dadurch war er auch noch relativ problemlos möglich, dass das RBT – außer natürlich in der Sowjetischen Besatzungszone - auch noch in Westdeutschland auf Tournee gehen konnte. Für den Gesang war - neben Bully Buhlan - auch noch die Sängerin und Schauspielerin Ingrid Lutz zuständig.
Bereits 1946 hatte Horst Kudritzki die Leitung des RBT übernommen, und Michael Jary wendete sich seiner Karriere als Filmkomponist zu. Mit Kudritzki und dem RBT begann nun auch die Gesangskarriere von Bully Buhlan richtig, das heißt es wurden regelmäßig Aufnahmen mit ihm gemacht. Das waren in erster Linie Rundfunk-Aufnahmen (schließlich war das RBT ja primär ein Rundfunkorchester), aber auch Schallplattenaufnahmen, die auf Amiga herausgebracht wurden. Das Liederspektrum war in dieser Zeit noch absolut offen. Buhlan sang auch amerikanische Titel wie etwa „Is You Is Or Is You Ain’t My Baby“, „You Came Along“ und „You Won’t Be Satisfied“. Und natürlich gab es da auch das berühmte „Chattanooga Choo Choo“ und die deutschsprachige Version „Kötschenproda-Express“. In dieser Fassung wurden die Transportprobleme der unmittelbaren Nachkriegszeit aufs Korn genommen. Das kleine Kötschenproda hatte nämlich den einzig noch funktionierenden Bahnhof im Umkreis des völlig zerstörten Dresden. Daher mussten sehr viele Züge in diesen im Grunde viel zu kleinen Bahnhof, was natürlich zu ständigen Problemen führte. Davon abgesehen ist natürlich schon allein der reale Name „Kötschenproda“ besser als man ihn sich hätte ausdenken können.
Richtig bekannt wurde Bully aber natürlich mit seinen deutschsprachigen Aufnahmen, wie z.B. „Es war einmal ein Räuber (Räuberballade)“ und „Würstchen mit Salat (Wunschballade)“. Besonders letztgenannter Titel traf den Zeitgeist perfekt.
Neben den RBT-Aufnahmen machte Buhlan auch Plattenaufnahmen mit Kurt Henkels und dem Rundfunk-Tanzorchester Leipzig („Ein Mann mit knarrenden Schuhen“, „Ich wollt' mich nicht in Sie verlieben“, „Kaloriensong“). Auch diese Aufnahmen erschienen bei ostdeutschen Amiga. Das war in den Jahren 1947 und 1948. Parallel dazu nahm Bully im Westen Platten für Odeon auf. Hierbei wurde er von Erwin Lehn und seinem Tanzorchester begleitet. Von Exklusiv-Plattenverträgen war damals noch nicht die Rede.
Als sich die politische Großwetterlage änderte und der Kalte Krieg alles schwieriger machte, wechselte Bully Buhlan zum Westberliner Sender RIAS (Rundfunk im amerikanischen Sektor), wo er dann ab Ende 1949 vor allem Aufnahmen mit Werner Müller und dem RIAS-Tanzorchester machte. Hier entstanden seine bekannten Aufnahmen wie „Wir tanzen wieder Polka“, „Also, wissen se, nee“, „Lieber Leierkastenmann“, „Haben Sie nicht 'ne Braut für mich“, „Ich hab' mich so an dich gewöhnt“ und natürlich „Ich hab' noch einen Koffer in Berlin“, wobei er allerdings nicht von Werner Müller sondern vom Horst-Wende-Quartett begleitet wurde. Aufgrund der noch sehr geringen Einkommensverhältnisse der meisten Deutschen waren diese Titel zwar sehr populär, aber die reinen Verkaufszahlen hielten sich natürlich in Grenzen. Es standen vordringlichere Anschaffungen an, als Schellackplatten zu kaufen.
Eine Haupteinnahmequelle der damaligen Sänger waren die ausgedehnten Tourneen. Das füllte nicht nur das Konto auf, die Sänger machten sich so auch im ganzen deutschen Sprachraum bekannt. Die Sendekapazitäten der einzelnen Rundfunkanstalten reichten nicht aus, dass die Sendungen einigermaßen störungsfrei in jedem Winkel empfangen werden konnten. Andererseits hatten die jeweiligen Sender ihre eigenen Sänger und Orchester, so dass oft eine sehr regionale Bekanntheit entstand. Die Reisen zu den Auftrittsorten, das Warten auf den Auftritt und die dauernden Hotelaufenthalte waren natürlich nicht so sehr nach dem Geschmack der Künstler. Daher wurde auch viel Blödsinn gemacht, es wurden immer wieder Streiche ausgeheckt. Dabei haben sich auch gerade die beiden Berliner Sänger Bully Buhlan und Gerhard Wendland (den es aber nach München verschlagen hatte) hervorgetan. Alles andere als ein Streich war aber ein schwerer Autounfall am 15. Januar 1952. Die beiden Sänger fuhren in Bullys schwarzem Porsche (Kennzeichen: KB 074 200) in flottem Tempo auf der Autobahn, als ein Lkw plötzlich nach links ausscherte. Bully versuchte eine Kollision zu vermeiden und fuhr auf den Grasstreifen. Dabei verlor er aber die Kontrolle über das Auto, das sich mehrfach überschlug und nachher wohl nur noch Schrottwert hatte. Buhlan und Wendland waren zwar arg lädiert, aber ohne ganz schwere Verletzungen, so dass sie – gegen die ärztliche Empfehlung – noch am selben Abend wieder auf der Bühne standen.
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Rita Paul
Bully Buhlan war einer der bekanntesten Nachkriegssänger überhaupt, da gibt es keinen Zweifel. Aber es gab etwas, das ihn noch mehr zu etwas Besonderem machte. Und dieses „Etwas“ hieß Rita Paul. Es gab natürlich viele andere Duett-Formationen, aber keine erreichte letztlich die symbiotische Wirkung dieser beiden Sänger. Obwohl sie beide natürlich weiterhin ihre eigenen Soloaufnahmen machten oder auch mit anderen Partnern Duette sangen, sie waren einfach die idealen Partner. Was für den amerikanischen Tanzfilm Fred Astaire und Ginger Rogers waren, das waren Rita Paul und Bully Buhlan für die deutschsprachige Unterhaltungsmusik. Sie hatten beide einen unverkrampften, lockeren Zugang zur Musik. Ihre Nummern wirkten wie ein einziger Dauerflirt miteinander. Dieser Eindruck verstärkt sich noch, wenn man mal die Gelegenheit hat, sie zusammen in einem alten Film oder einer Fernsehshow zu sehen.
Dabei war es durchaus nicht so, dass sich hier zwei gleichartige Wesen begegneten. In der Regel gab Bully den ruhigen abgeklärten Part, während Rita der Temperamentsbolzen war. Die Beiden haben im Grunde drei Phasen der Zusammenarbeit gehabt. Da war zum einen die erfolgreichste erste Zeit, die von 1949 bis 1955 dauerte, die aber im Wesentlichen durch Ritas Heirat nach Amerika im Jahr 1954 beendet wurde. In dieser Zeit entstanden ihre (im Grunde vergleichsweise wenigen Duett-Aufnahmen miteinander), von denen aber viele Evergreens wurden: z.B. „Nach Regen scheint Sonne“, „Baby, es regnet doch“ („Baby, It’s Cold Outside“), „Am Samstag um vier“, „Das ist nichts für kleine Mädchen“, „Ein Gläschen Wein und du“, „Mäcki-Boogie“, „Brauchst du für’s Herz 'ne Miss“ und schließlich der programmatisch zu nennende „Optimisten-Boogie“. Diese Zeit war ihre Zeit.
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Danach machten sie in den Jahren 1960-1964, nach Ritas Rückkehr aus Amerika, noch ein paar gemeinsame Aufnahmen, mit denen sie aber nicht mehr an die alten Erfolge anknüpfen konnten. Dabei war der alte Zauber durchaus nicht verflogen, denn Titel wie „Frühlingsnacht an der Havel“ oder „Wenn's regnet in Berlin“ konnten sich durchaus hören lassen. Aber sie trafen nicht mehr den Zeitgeschmack.
1972 sollte es schon einen gemeinsamen Comeback-Versuch geben. Zum einen hatten sie einen Auftritt in einer Rosenmontags-Show mit dem Titel „Konfetti aus Berlin“. Diese bereits aufgezeichnete Sendung wurde jedoch kurzfristig aus dem Programm genommen und auf 1973 verschoben. Ob sie dann tatsächlich gesendet wurde, weiß ich nicht. Das zweite Projekt für 1972 war eine gemeinsame Operetten-Tournee mit einer modernisierten Version von „Frau Luna“. Doch diesmal sagte Bully Buhlan kurzfristig ab. Dazu später etwas mehr.
Schließlich kam es dann aber doch noch zwischen 1975 und 1977 zu einigen gemeinsamen Aufnahmen und Auftritten (alle für’s Fernsehen), die sich wunderbar in die damalige Nostalgie-Welle einfügten. Erstmals sangen sie da gemeinsam „Es liegt was in der Luft“, das ja eigentlich ein Duett-Evergreen von Bully mit Mona Baptiste war. Auch ihre Aufnahme von „Spiel mir eine alte Melodie“ passte wunderbar zu Rita & Bully & der Nostalgiestimmung.
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Die Nicht-Filmkarriere
Weil in den fünfziger Jahren noch die wenigsten Haushalte Fernsehgeräte hatten, wurden die bekannten Sänger gerne immer wieder in Kino-Spielfilmen eingesetzt. Meist handelte es sich um reine Einlagen-Auftritte, bei denen die Sänger gerade mal ihren neuesten Schlager präsentieren konnten. Relativ selten war es, dass Sänger wirkliche Hauptrollen spielten. Peter Alexander, Caterina Valente, Vico Torriani, Freddy Quinn, Rudolf Schock, Conny Froboess, Peter Kraus und zeitweise auch Fred Bertelmann waren da Ausnahmen. Und so gibt es denn auch keinen ausgesprochenen Bully-Buhlan-Film. Dennoch trat Buhlan in einer ganz stattlichen Anzahl von Filmen auf – und zuweilen auch ohne Gesangseinlage. Aber so sympathisch es auch ist, ihn in dieser oder jener Rolle zu sehen – ein großer Schauspieler ist er nie gewesen. Die Leichtigkeit seiner gesanglichen Darbietungen war ihm als Schauspieler eindeutig nicht gegeben.
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Privates
Zuerst zum Namen „Bully“. Er bekam ihn bereits in jungen Jahren verpasst. Er spielte leidenschaftlich gern Fußball. Unter den jungen Kickern war es üblich, aus dem Nachnamen eine verkleinernde Verballhornung zu machen. Das war nicht nur bei dem Spieler Buhlan so, sondern ging auch etlichen seiner Mitspieler so. Man kann es vergleichen mit dem Fußball-Nationalspieler Sebastian Schweinsteiger, den ganz Fußball-Deutschland auch als „Schweini“ kennt.
Laut HÖR ZU Nr. 12/1965 lernten sich Bully Buhlan und seine spätere Frau, die damalige Konfektions-Angestellte Charlotte Borgs (eigentlich: Elisa Lotte Borgs, genannt Charlott – ohne das „e“ auszusprechen), bereits 1941 kennen. Er spielte mit seiner Band in einer Berliner Bier-Bar Tanzmusik – und wenn es die Gelegenheit gestattete, natürlich auch verbotene (weil ausländische) Titel. Ein junges Mädchen bat ihn „Stardust“ zu spielen, was er natürlich gerne tat. Der Legende nach spielte er zukünftig immer „Stardust“, wenn sie die Bier-Bar betrat. Was er aber damals noch nicht wusste, war, dass dies die erste Begegnung mit seiner späteren Ehefrau war.
Geheiratet haben beide aber erst 1950. Von den eingenommen Gagen kauften sie sich eine schmucke Villa im Berliner Stadtteil Alt-Steglitz, genauer gesagt in der Kaiser-Wilhelm-Straße 17. In einer Home-Story der Film-Revue Nr. 20/1955 sieht man ein gutbürgerlich eingerichtetes Haus mit Antiquitäten, die vor allem auf den Geschmack von Frau Buhlan hinweisen, während Bully früher eher moderneres Wohnen bevorzugte. Im Garten wucherten die Pflanzen üppig vor sich hin. Man erfährt, dass Bully privat saloppe Kleidung bevorzuge, aber kein Pantoffeltyp sei. Das Anwesen wurde damals außer vom Ehepaar Buhlan noch von Pudelhündin Costa bewohnt.
Die Gesamtsituation änderte sich bereits im folgenden Jahr. Im August 1956 kam Tochter Sabine zur Welt. Praktisch zeitgleich zogen die Buhlans in ein neues Zuhause in Berlin-Zehlendorf, wo der Sänger dann bis zu seinem Tod lebte. Die Familie wurde im Jahr 1957 durch die Geburt des Sohnes Joachim komplettiert.
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Die andere Seite
Natürlich war bei Bully Buhlan nicht alles im Leben eitel Sonnenschein. Hinter dem stets lächelnden und verspielt wirkenden Sänger mit dem Schalk im Nacken, steckte schon jemand, dem die Situation des auf ein Image festgelegten Künstlers sehr bewusst war – und der wusste, dass er das nicht immer mit leichter Hand aufrechterhalten konnte.
In einem ziemlich offenen Bericht in der Film-Revue Nr. 10/1953 heißt es wörtlich:
Daß BB nicht vom Film oder Theater kommt, merkt man. Er hat soviel Hemmungen. Wir verästeln uns in Themen, etwas förmlich, die mit Politik und Weltanschauung zu tun haben. Auf mich macht Buhlan den Eindruck eines Herrn Doktors. Na ja, er hat ja auch Jura studiert. Irgendwas vom Herrn Dr. haftet ihm tatsächlich an, er sieht so sachlich durch die Dinge hindurch und macht sich gar keine Illusionen. Als ich ihn fragte: „Wie sehn Sie sich in 20 Jahren?“ sagt er: „Oh, man müßte rechtzeitig sehn, daß man einen dauerhaften Job kriegt. Bloß nicht spielen und singen müssen! Rechtzeitig abtreten, das ist wichtig!“
Die angesprochenen Hemmungen überwand er gelegentlich mit einem Cognac zwischendurch, um das lange Warten bei Filmaufnahmen zu überbrücken. Ich weiß nicht, ob Bully Buhlan ein wirkliches Alkoholproblem hatte. Der Alkohol bereitete ihm jedenfalls 1960 mal einen ganz gehörigen Ärger. Doch davon gleich mehr.
Schon in einer kleinen Notiz in „Die bunte Platte“ Nr. 1/1950 wird darauf hingewiesen, dass er „zuweilen einen scharfen Tropfen“ liebt. Es folgt dann eine kleine lustige Anekdote, die aber einen durchaus ernsten Hintergrund haben könnte: Bully sitzt in einer Bar am Kurfürstendamm bei einer immer leerer werdenden Flasche. Plötzlich gibt es draußen einen unwahrscheinlichen Krach. Der Wirt versichert den Gästen beruhigend: „Keine Angst! Auf der Straße lärmt ein Betrunkener!“ – Richtet sich Bully in seiner ganzen Größe auf und stellt fest: „Was heißt auf der Straße, ich sitze hier!“
1960 war aber dann Schluss mit lustig. Anfang Oktober setzte sich Buhlan in Hamburg nachts mit einem später gemessenen Blutalkoholwert von 1,1 Promille an das Steuer seines Mercedes (Kennzeichen: B-UH 21) und beschädigte beim Zurückfahren einen VW, fuhr aber trotzdem los. Ein Zivilfahnder der Hamburger Polizei beobachtete den Vorfall und stellte den Sänger dann bei einer Ampel. Bully Buhlan fuhr dann wohl scharf an, der Polizist fiel gegen den Ampelmast und musste mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Buhlan fuhr jedoch weiter und es kam zu einer regelrechten Fahndung, bei der mehrere Polizeifahrzeuge (sogenannte Peterwagen) nach ihm suchten. Schließlich konnte der Sänger gestoppt werden. Die ganze Sache wurde natürlich medienmäßig weidlich ausgeschlachtet. In der Bildzeitung z.B. lautete eine Balkenüberschrift gewohnt dezent „Mordanklage gegen Bully Buhlan ?“
Dass es für eine Mordanklage eines Toten bedurft hätte, war in diesem Stadium der Berichterstattung wohl nicht so wichtig. Allerdings wurden tatsächlich Delikte wie fahrlässige Körperverletzung mit Fahrerflucht ins Spiel gebracht. Um diese leidige Angelegenheit nicht zu sehr auszuwalzen: Bully Buhlan wurde wegen Fahruntüchtigkeit am Steuer infolge Alkoholgenusses zu drei Wochen Haft (mit Bewährung) verurteilt, er verlor seinen Führerschein für acht Monate und musste eine Geldbuße von 1000 DM zahlen. Der allgemeine Tenor war, dass Bully damit alles in allem recht glimpflich davongekommen war.
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Der Niedergang
Bullys ganz große Zeit waren die unmittelbaren Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die frühen fünfziger Jahre hinein. Sein Name blieb bekannt bis zum Ende seines Lebens (und natürlich auch darüber hinaus). Aber er wurde in der allgemeinen Wahrnehmung immer mehr zu einem Sänger von gestern, den man durchaus schätzte und mochte, der aber nicht mehr wirklich zu den aktuellen Spitzenstars gehörte. Das führte dazu, dass Bully – obwohl er z.B. noch 1963 eine eigene Fernsehshow („Ich hab mich so an dich gewöhnt“) bekommen hatte, letztlich doch etwas kleinere Brötchen backen musste.
Etwas bedauerlich ist auch, dass ihn das deutsche Fernsehen recht stereotyp einsetzte. Sein Berliner Hintergrund war immer bekannt, und er pflegte ihn auch. Nun aber – in den Sechzigern – wurde er mehr und mehr zum Berufs-Berliner und konnte seine musikalische Vielseitigkeit kaum noch ausspielen. Jary und Konsorten waren out – Lincke war in. Da aber gerade diesen häufigen Berlin-Operetten und –Shows in dieser Zeit immer etwas Spießiges anhaftete, konnte dies kaum zu einer Belebung seiner Karriere führen. Er verdiente damit sein Geld – das ist völlig in Ordnung – aber das war’s dann auch.
Das publikumswirksamste Highlight der gesamten sechziger Jahre war vielleicht der legendäre 1966er „Beatles-Kurzfilm“ im Rahmen einer Folge der Quizshow „Einer wird gewinnen“, bei dem Hans Joachim Kulenkampff, Willy Berking, Gerhard Wendland und eben Bully zu dem Original-Beatles-Playback von „She Loves You“ als die vier Pilzköpfe aus Liverpool agierten. Dieser Kurzfilm war von Anfang an enorm populär und wurde immer mal wieder gezeigt – auch in der allerletzten EWG-Sendung am 21.11.1987.
Dass Bully Buhlan durchaus nicht gewillt war, sich nur auf die Berlin-Masche festlegen zu lassen, zeigen einige andere Fernseh-Auftritte, die aber auch nicht wirklich einen Neuanfang bedeuteten. Ein gutes Beispiel dafür ist die Fernsehshow „Schlager von gestern“ (04.11.1966 ZDF) mit Bully Buhlan, Heidi Brühl, Gerhard Wendland, René Kollo, Corry Brokken, Maria Marky und den Rosy-Singers. Es waren alles bekannte Lieder, die gesungen wurden, manchmal auch mit Arrangement-Anleihen bei der damals alles beherrschenden Beatwelle. Die Gitarre spielte jedenfalls eine recht ausgeprägte Rolle. Aber die Nostalgiewelle sollte noch einige Jahre auf sich warten lassen.
Auf dem Plattenmarkt klang Bullys Singles-Karriere Mitte der sechziger Jahre aus. Er war auf einer Reihe von LPs mit verschiedenen Künstlern zu hören. Das waren Platten mit einem thematischen Schwerpunkt (meist natürlich wieder Berlin, aber auch z.B. Schlager der zwanziger Jahre). Man kann diese Platten gut anhören, einen wirklichen Karriereschub bedeuteten sie aber für keinen der beteiligten Künstler. Es waren eher „Brot-und-Butter-Aufnahmen“.
Aber es gab auch ein eigenes Projekt von Bully Buhlan – ein wunderschönes sogar. 1966 entstand die LP „In der Bar bei Kerzenlicht“ bei der unbekannten Firma Hit-Ton (im Vertrieb von Deutsche Vogue). Das waren zwölf Aufnahmen im Potpourri-Stil mit jeweils zwei oder drei verschiedenen, sehr bekannten Titeln. Bully wurde von seinem Continental-Bar-Sextett begleitet. Herausgekommen ist dabei eine durchaus intime Musik mit gewisser Bar-Atmosphäre, wo Bully mit der etwas spielerisch wirkenden Herangehensweise seine Stärken voll ausspielen kann. Ein großer Verkaufserfolg war die LP freilich nicht. Aber es ist schön, dass diese Aufnahmen heute auf CD wieder allgemein zugänglich sind.
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Die Katastrophe
Am 15. Februar 1971 fand Bully Buhlan seine Frau Charlotte tot in der Garage. Sie hatte sich das Leben genommen. Aber das Motiv blieb unklar, da sie keinen Abschiedsbrief oder eine sonstige Botschaft hinterlassen hatte. Es wurde spekuliert, dass es eine fatale Kurzschlusshandlung gewesen sei. Auch von anhaltenden Schlafstörungen war die Rede. Letztlich waren das alles aber reine Spekulationen.
1972 war eine Operetten-Tournee mit „Frau Luna“ geplant. Bully Buhlans Partnerin sollte Rita Paul sein. Die Proben sollten in München stattfinden. Doch Bully wollte nicht mehr. In der HÖR ZU Nr. 7/1972 heißt es: „Ich besuchte ihn einige Wochen vor Probenbeginn“, sagt Regisseur Schüssler, „Bully Buhlan ist ein anderer Mensch geworden. Er kann den Tod seiner Frau nicht verwinden. Der Vertrag für die ‚Frau Luna’ sei unterschrieben worden, als seine Frau noch lebte, sagte er. Unter anderen Voraussetzungen. Jetzt könne er nicht mehr für längere Zeit von Berlin weg. Er müsse sich um seine Kinder kümmern, um den Haushalt, die Schularbeiten. Bully hat seinen Optimismus verloren, er ist nicht mehr der alte.“
1974 äußerte sich Bully Buhlan aber dann doch auch selbst. In der NEUE POST Nr. 45/1974 wird er wie folgt zitiert: „Wir waren damals gerade von einem herrlichen Urlaub in der Karibischen See zurückgekehrt, gut erholt und fröhlich, wie ich dachte. Niemand ahnte auch nur im geringsten voraus, was dann geschah. Der Schicksalsschlag kam unerwartet.“ Weiter heißt es, dass Charlotte Buhlan plötzlich unter schweren Depressionen litt und nur acht Tage nach dem gemeinsamen Urlaub sich das Leben nahm. --- Es wird aber auch davon berichtet, dass wieder eine neue Normalität in den Buhlanschen Haushalt eingekehrt sei, dass er ein sehr harmonisches Verhältnis mit seinen Kindern habe und dass alle drei auch schon wieder einen gemeinsamen Urlaub mit Auto und Schlauchboot in Österreich, Italien und Frankreich verbracht hätten.
Wenn auch unter völlig anderen Begleitumständen als gewünscht, so konnte der Sänger seine langjährige Leidenschaft als Hobby-Koch frönen, wobei er gerne Eintopf und Gemüsesuppen zubereitete, das Gemüse kam aus dem eigenen Garten.
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Die Nostaliewelle
Vielleicht einen kleinen Tick zu früh, nämlich bereits Anfang 1974, brachte Bully Buhlan eine eigene LP heraus, die im Wesentlichen Neuaufnahmen seiner alten Hits beinhalteten. Die Aufnahmen, bei denen der von seinem alten Freund Erwin Lehn und dessen Orchester begleitet wurde, beweisen, dass Bully noch nichts von seinem alten Können eingebußt hatte. Mit Greetje Kauffeld und Erwin Lehn gab es ungewohnte Duett-Partner. Allerdings hatten Bully und Greetje schon mal 1963 in der Fernsehsendung „Standgeflüster“ schon mal das Lied „Baby, es regnet doch“ gemeinsam gesungen. Unter rein kommerziellen Aspekten hätte sich die Platte aber vielleicht zwei, drei Jahre später besser behaupten können.
Etwa Mitte der siebziger Jahre brach eine lang andauernde Nostalgiewelle ins Fernsehen ein. Das bedeutete Auftrittsmöglichkeiten für eine ganze Reihe von Interpreten der fünfziger Jahre. Teilweise waren das auch Interpreten, die nahezu komplett aus der Wahrnehmung der Öffentlichkeit verschwunden waren. So war es bei Bully Buhlan zwar nicht, aber es bedeutete doch ein Wiedererscheinen in großen Samstagabend-Shows. Allerdings brachten ihn diese Auftritte künstlerisch nicht einen Millimeter weiter. Jetzt war er zwar nicht mehr der Berufs-Berliner, dafür war er aber jetzt wieder festgelegt auf seine ganz alten Erfolgsschlager – und auf sonst nichts. Natürlich trat er auch wieder an der Seite seiner oftmaligen Partnerin Rita Paul auf. Immerhin löste allein dieser Umstand schon eine Reihe von Presseartikeln aus.
Da plötzlich wieder für die Sänger der fünfziger Jahre ein Publikum da war, wurde auch wieder begonnen Tourneen durchzuführen, wobei natürlich eine ganze Gruppe der Sänger von damals aufgeboten werden musste. Einer allein hätte die Hallen nicht füllen können (Peter Alexander natürlich ausgenommen). Und so eröffneten sich für Bully Buhlan auch wieder neue Auftritts-Perspektiven.
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Das Ende
Bully wollte gerade vor einer geplanten Nostalgie-Tournee, bei der übrigens auch Rita Paul mit dabei sein sollte, noch einmal eine Urlaubsreise unternehmen und saß praktisch schon auf gepackten Koffern. Da ereilte ihn am 7. November 1982 ein schwerer Herzinfarkt, dem der Sänger im Alter von nur 58 Jahren erlag. Er wurde auf dem Städtischen Waldfriedhof Dahlem beerdigt - bei seiner Frau Charlotte.
Mit seinem Tod verschwand Bully Buhlan auch in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit. Und so blieb es, bis wieder einmal Bear Family in den neunziger Jahren eine musikalische „Wiederbelebung“ machte und mit vielen wiederveröffentlichten Liedern auch jüngeren Hörern die Chance des Entdeckens gab.
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