Kary Barnet   /   Charlotta Tremlová

 

 

 

 

 

 

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Zur Person

 

Kary Barnet war so etwas wie eine kosmopolitische Erscheinung in der deutschen Musikszene der 40er und frühen 50er Jahre. Sie sang in sieben Sprachen und hatte wohl auch als Person die Fähigkeit, andere Menschen für sich einzunehmen. Es ist manchmal ein bisschen schwer, bei den nicht sehr üppigen Informationen über sie, die Spreu vom Weizen zu trennen. Zumal auch der Sängerin selbst Übertreibungen nicht gerade fremd waren.

 

Leider gibt es bis heute keine CD mit ihren Liedern, allerdings taucht vereinzelt doch immer wieder mal das eine oder andere Lied auf irgendeinem Sampler auf. Die Sängerin hatte keine wirklich große aber eine sehr angenehme Stimme, die eine bezaubernde Wirkung hat. Ihre Stärke waren melodische Stücke in einem mittleren Tempo. Sie machte Aufnahmen sowohl mit swingenden Orchestern, wie etwa dem von Michael Jary, aber auch mit konventionelleren Klangkörpern, beispielsweise dem Orchester Adolf Steimel. Michael Jary setzte sie in den frühen Vierzigern recht variabel ein. Zum einen konnte sie swingende Klänge transportieren, bei dem Lied „Es ist immer das gleiche Lied" präsentiert er sie jedoch als eine Art Ersatz-Leander.

 

Die Sängerin wurde am 14. August 1923 in Prag geboren und ist auch dort aufgewachsen. Ihr eigentlicher Name war – je nach Betrachtungsweise – Charlotte Elisabeth Treml bzw. Charlotte Alzbeta Tremlová. Zur Erklärung: Sie entstammte der deutschsprachigen Minderheit in der Tschechoslowakei. Nach deutscher Lesart war der Nachname der Tochter identisch mit dem Familiennamen der Eltern. Danach hieß sie also Charlotte Treml. Nach tschecho-slowakischem Recht wurde aber die weibliche Endlung „ová“ hinzugefügt. Außerdem wurde der Vorname angepasst – also Charlotta Tremlová. Unter diesem Namen trat die Sängerin im tschechischen Umfeld auf.

 

Sie entstammte einer gut-bürgerlichen Familie ohne künstlerische Vorbelastung. Ihr Vater, Franz Treml, war Bankdirektor. Die junge Charlotte wuchs wie selbstverständlich in dem zweisprachigen tschechisch-deutschen Umfeld auf und sprach beide Sprachen fließend.

 

Die Sängerin bezeichnete sich später einmal als „schwarzes Schaf“ der Familie. Aber es gab wohl doch keine nachhaltigen Einwände gegen ihre beruflichen Ambitionen. Wie dann ihre Ausbildung vor sich ging, ist etwas unklar, da die Angaben hier eher üppig ausfallen. Da sind sowohl Besuche der Kunstakademie in Prag als auch eines Konservatoriums in Paris erwähnt. Außerdem ist von Schauspielunterricht bei Tilla Durieux in Berlin die Rede. Wie dem auch sei – aufgrund ihres deutsch-tschechischen Hintergrunds entwickelte sie ihre Karriere zweigleisig. Schon recht schnell fand sie Anschluss an die tschechische Filmszene. Sie trat in den Jahren 1939/40 als Charlotta Tremlová in mindestens zwei Spielfilmen auf. Für den deutschen Bereich wählte sie (spätestens 1940) den Künstlernamen Kary Barnet.

 

In Berlin bekam sie ein Engagement in der berühmten Scala. Dies führte wiederum zu Kontakten zur Rundfunk- und Schallplattenbranche. Michael Jary und Benny de Weille förderten sie und machten Aufnahmen mit ihr.

 

Während des Krieges machte sie dann Wehrmachtstourneen in die Metropolen der von deutschen Truppen besetzten Länder. Sie trat zum Beispiel in Budapest, Oslo, Paris und Brüssel auf. Außerdem hatte sie Besuche bei verschiedenen Soldatensendern auf ihrem Programm.

 

Ende 1943 / Anfang 1944 war sie am berühmten Soldatensender Belgrad engagiert, jedem Sender, von dem die Lili-Marleen-Legende ihren Anfang nahm. Dort hob Kary Barnet Friedrich Meyers neues Lied „Rosen erblühen im Winter nicht“ bei einem Weihnachtskonzert am 25.12.1943 aus der Taufe. Das Lied konnte zwar natürlich nicht mit dem Erfolg von „Lili Marleen“ mithalten, aber das Lied wurde das Erkennungslied für eine Sendungsreihe. Außerdem erhielt sie durch ihre Präsenz den Spitznamen „Die Sirene von Belgrad".

 

Weihnachtskonzert des Soldatensenders Belgrad am 25.12.1943 (im Zentrum: Kary Barnet)

 

Aber es gab noch ein Novum für den Belgrader Soldatensender. Bislang wurden die übermittelten Grußbotschaften von der Heimat an die Soldaten bzw. von den Soldaten in die Heimat ausschließlich von einer männlichen Stimme gesprochen (meist der des Leiters des Senders, Heinz Reintgen). Doch mit dem Erscheinen von Kary Barnet, die wohl während ihres Aufenthaltes dort so etwas wie der „gute Geist“ des Senders war, änderte sich das. Von nun an sprach Kary Barnet die Grüße aus der Heimat, während Reintgen die Soldatengrüße vorlas.

 

 

 

 

Kary Barnet mit dem Leiter des Soldatensenders Belgrad, Heinz Reintgen, während einer Grußsendung (1943/44)

Durch die sich entwickelnde Kriegssituation wurde es für Kary, die inzwischen wohl auch ein Kind hatte, als sogenannte Volksdeutsche immer unsicherer in der Tschechoslowakei. Im Zuge des Zusammenbruchs des Dritten Reichs verlor auch Kary Barnet all ihren Besitz – schlimmer noch: ihr Kind und ihr Bruder kamen uns Leben. Zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester gelang Kary die Flucht in den Westen. Sie landete in einem Flüchtlingslager bei Frankfurt. Sie arbeitete als Putzfrau, Kindermädchen, aber auch als Mannequin.

 

 

 

Benny de Weille, mit dem sie ja schon zusammen Plattenaufnahmen gemacht hatte, hörte von ihrer Unterbringung im Lager. Er holte sie zu Radio Frankfurt, wo sie dann erstmals nach dem Krieg wieder als Sängerin arbeiten kann. Sie fasst wieder Fuß in der Musikbranche und macht in der Folgezeit Rundfunkaufnahmen bei allen westdeutschen Sendern. Sie arbeitete mit den praktisch allen Rundfunk-Orchester-Leitern der Nachkriegszeit, z.B. Kurt Wege (NWDR Hamburg), Willy Berking, Adalbert Luczkowski (NWDR Köln). Besonders häufig arbeitete Kary Barnet für den Bayerischen Rundfunk und machte dort zahlreiche Aufnahmen mit den Orchestern unter Leitung von Herbert Beckh und Josef Niessen. Das Leben nahm wieder angenehmere Formen an.

 

 

Ende 1949 / Anfang 1950 nahm Kary Barnet als Bandsängerin des Orchesters Juan Llossas an einer zweimonatigen Spanien-Tournee teil.

 

Das nebenstehende Foto zeigt Kary ganz links (mit Sonnenbrille), unten (mit Hut) Orchester-leiter Llossas.

 

Weitere Tourneen hatten Kary Barnet auch schon in die Schweiz und nach Frankreich geführt.

 

 

Kary Barnet 1951 mit Mitgliedern des Tanzorchesters Max Greger

von links: evtl. Rolf Schneebiegl, Max Greger, Hugo Strasser

 

 

Kary Barnets Privatleben ist nicht ganz übersichtlich. Offensichtlich war sie mehrfach verheiratet. In einem Bericht aus dem Jahr 1948 wird sie einmal etwas süffisant als eine Dame beschrieben, „die kokett und elegant durch die Lande schreitet und beinahe unverheiratet aussieht".

 

Ihre vermutlich erste Ehe ging sie mit Wilhelm Fanderl ein, den sie wohl während ihrer Arbeit in der Berliner Scala kennengelernt hatte. Fanderl war eine sehr zwiespältige Person. Er war schon ganz früh und überzeugt ein Nazi. Schon 1933 brachte er ein Buch über den Aufstieg der NSDAP heraus („Von 7 Mann zum Volk“) oder auch später „H. J. marschiert!“. Außerdem war er Chefradakteur beim Berliner „12 Uhr Blatt“. Durch eine Denunzierung gegenüber der Gestapo verschaffte er dem Leiter des Scala-Orchesters, Otto Stenzel, einen Aufenthalt in einem Konzentrationslager. Andererseits hatte der recht einflussreiche Fanderl (wenn auch erfolglos) versucht, die Exekution des zum Tode verurteilten Schauspielers Robert Dorsay zu verhindern. Die Ehe zwischen Barnet und Fanderl wurde 1944 wieder geschieden.

 

Dann ist einmal von einer Ehe mit Hans Huffzky die Rede, der zumindest 1949 Chefredakteur der Hamburger Frauenzeitschrift „Constanze“ war. Zu diesem Zeitpunkt war diese Ehe jedoch schon längst geschieden. Dann wird einmal eine Ehe mit Leslie von Schwetzer bzw. Leslie von Shwetzer erwähnt. Dieser Herr von Schwetzer / Shwetzer hatte wohl etwas mit dem Rundfunk zu tun. In einem Bericht wird er mal als „Programmchef beim AFN" bezeichnet, in einem anderen Bericht als „Programmdirektor des amerikanischen Rundfunks" (was immer auch damit gemeint war). Diese Ehe wurde wohl 1952 geschlossen und wird in einem zeitgenössischen Bericht als Kary Barnets vierte Ehe bezeichnet. In dieser Zeit soll sie in Los Angeles gewohnt haben (wahrscheinlich ab Ende 1952 / Anfang 1953).

 

 

Und schließlich wurde noch aus den 50er Jahren von einer weiteren Ehe mit einem aber nicht namentlich genannten Deutschen berichtet. Diese Ehe war wohl der Grund für die Beendigung von Kary Barnets Gesangskarriere. Sie ging zusammen mit ihrem Mann nach Indien. Dort lebten sie in  Brajrajnagar im Bundesstat Orissa (im Osten Indiens). Das Foto links aus den 50er Jahren zeigt die ehemalige Sängerin im Garten ihres dortigen Bungalows.

 

Offensichtlich ist sie dann irgendwann aber nach Deutschland zurückgekehrt. Über die Umstände ist mir nichts bekannt.

 

Kary Barnet kam am 21. November 1972 bei einem Wohnungsbrand in München ums Leben. Sie wurde auf dem Münchener Waldfriedhof beerdigt.

 

 

 

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Liederverzeichnis

 

 

 A   B   C   D   E   F   G   I   J   K   L   M   O   P   R   S   W   Z

 

 

A

 

Auf Wiederseh'n

Autoren: Georg Trapp / Peters / Arnolds

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Adolf Steimel mit seinem Orchester

Matrize-Nr.: Be 13 373

Schellack: Odeon

CD: Deutsche Moderne 10 – Zartbitter   (Tonkunst / Deutsche Moderne  CD 10)

 

  

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B

 

Bitte, schreib' ein paar Worte

Musik: Georg Trapp / Text: Wilhelm Fanderl

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Georg Trapp mit seinem Orchester

Matrize-Nr.: Be 13255

Schellack: Odeon  O-26 576

CD: Heimat deine Sterne, Vol. 4 - Lili Marleen und der Soldatensender Belgrad  

CD: Deutsche Moderne 8 - Alles wird gut   (Deutsche Moderne  CD 08)

 

 

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C

 

C’est si bon

Musik: Henri Betti / französischer Original-Text: André Hornez / deutscher Text: Ralph Maria Siegel

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Albert Vossen (Jazzharmonika) mit seinen Solisten

Aufnahmezeit: frühestens 1950

Matrize-Nr.: BSWS 526

Schellack: Decca  F 43 032

Originallied: C'est si bon (1947); frühe Fassung: Yves Montand

 

 

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D

 

Das kleine Mühlrad

Autor: Fred Rauch

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Orchester, Ltg.: Josef Niessen

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1950

Schellack: Telefunken  A 10 906

 

Denn ich bin zum Tanzen geboren

Gesang: Kary Barnet

Matrize-Nr. Be 12746

Schellack: Odeon

 

Deine Hände

Gesang: Kary Barnet

Matrize-Nr. Be 13480

Schellack: Odeon

 

Der bunte Hahn aus Portugal

Musik: Lieve / Text: Mildbrand

Gesang: Kary Barnet

Matrize-Nr.: BSWS 488

Schellack: Decca  F 43 062

Schellack: Decca  F 49 247

 

Die Spielzeugschachtel

Musik: Heinz Weiß / Text: ?

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Albert Vossen (Jazzharmonika) mit seinen Solisten

Matrize-Nr.: BSWS 527

Schellack: Decca  F 43 032

 

Drei kleine Wünsche

Gesang: Kary Barnet

Matrize-Nr.: Be 13374

Schellack: Odeon

 

Du brauchst von meinen Tränen nichts zu wissen

Musik: Michael Jary / Text: Bergmann

Gesang: Kary Barnet

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1941

Matrize-Nr.: Be 12749-2

Schellack: Odeon  O-26 436

CD: Heimat deine Sterne, Vol. 4 - Lili Marleen und der Soldatensender Belgrad

 

 

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E

 

Einen Tag lang im Himmel

Musik: Georg Trapp / Text: Peters u. Arnolds

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Georg Trapp mit seinem Orchester

Matrize-Nr.: Be 13257

Schellack: Odeon  O-26 576

CD: Deutsche Moderne 10 – Zartbitter   Tonkunst / Deutsche Moderne  CD 10)

 

Emil war mein Ideal

Musik: Georg Trapp / Text: Peters u. Arnolds

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Orchester Georg Trapp

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1943

Matrize-Nr.: Be 13256

Schellack: Odeon  O-26 610

 

Es ist immer das gleiche Lied

Musik: Michael Jary / Text: Ralph Maria Siegel

Gesang: Kary Barnet

Orchesterbegleitung: Michael Jary mit seinem Orchester

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1941

Matrize-Nr.: Be 12745-2

Schellack: Odeon  26 436

CD: Deutsche Moderne 3 - Ich liebe Dich - Gefühlvolle Tanzmusik 1940-1944   (Deutsche Moderne  CD 03)

 

 

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F

 

Fahr'n Sie nicht zum Nordpol

Musik: Michael Jary / Text: Bruno Balz

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Max Greger mit dem Telefunken-Tanzorchester

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1951

Matrize-Nr.: 36488

Schellack: Telefunken  A 11 183

Schellack: Telefunken  A 11 211

 

Fensterl-Serenade

Musik: Meder / Text: ?

Gesang: Kary Barnet & Mario Valente

Instrumental: Orchester, Ltg.: Josef Niessen

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1950

Schellack-Nr.: Decca  F 43 116

Schellack-Nr.: Decca  F 49 169

 

Freu’ dich, Fritzchen

Musik: Emil Stern / Original-Text: Eddie Barclay / deutscher Text: Hansen

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Max Greger und das Telefunken-Tanzorchester

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1952

Matrize-Nr.: 65043

Schellack: Telefunken  A 11 372

Originallied: Tire l’aiduille

 

 

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G

 

Gib mir doch bitte Feuer

Gesang: Kary Barnet

Aufnahmezeit: 40er Jahre

Matrize-Nr. Be 13481

Schellack: Odeon

 

Guten Abend, Mister Swing  /  Guten Abend, Mr. Swing

Musik: Virgilio Panzuti / Text: Ronnay

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Max Greger und das Telefunken-Tanzorchester

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1951

Matrize-Nr. 36485

Schellack: Telefunken  A 11 182

Originallied: Benvenuto, Mister Swing

 

 

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I

 

Ich bin den ganzen Tag verliebt

Musik: Georg Trapp / Text: Jos. Mattner

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Georg Trapp mit seinem Orchester

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1943

Schellack: Odeon  O-26 610

CD: Deutsche Moderne 8 - Alles wird gut   (Deutsche Moderne  CD  08)

 

Ich bin verliebt in eine Melodie

Musik: Lothar Brühne / Text: Hans A. Winger

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Tschechische Begleitmusiker

Film: Dir zuliebe (1944)

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1944

CD: Tonfilm-Chansons   (Koch International  324 748)

 

Ich habe endlich meinen Typ gefunden

Musik: Hans-Martin Majewski / Text: Arno Gillo

Gesang: Kary Barnet

Instrumentalbegeleitung: Filmorchester

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1952

CD: Kleine Melodie - dich vergess' ich nie   (Koch International  324 981)

Originallied aus dem Film „Der blaue Stern des Südens“ (1952)

 

Ich laß meinen Peter nie allein

Musik: Adolf Steimel / Text: Ralph Maria Siegel

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Adolf Steimel mit seinem Orchester

Aufnahmedatum: 06.03.1944

Matrize-Nr.: Be 13488

Schellack: Odeon  O-31 730

CD: Deutsche Moderne 3 - Ich liebe Dich - Gefühlvolle Tanzmusik 1940-1944   (Deutsche Moderne  CD 03)

CD: Als der Schlager laufen lernte, Folge 17 (1943-1944): In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine   (Documents / TIM  205593-205)

 

Ich liebe das Leben

Musik: Franz Grothe / Text: Willy Dehmel

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Albert Vossen (Jazzharmonika) mit seinen Solisten

Aufnahmezeit: frühe 50er Jahre

Schellack: Decca  F 43 029

Schellack: Decca  F 49 268

 

Im Paradies

Musik: Michael Jary / Text: Philipp Lothar Mayring

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Michael Jary und sein Orchester

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1940 od. 1941

Matrize-Nr.: Be 12743

Schellack: Odeon  O-26 440

CD: Sing', Nachtigall, Sing' - Evergreens und Chansons von Michael Jary

 

 

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J

 

Jeden Tag ein wenig Liebe

Musik: Hans Weiß / Text: ?

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Albert Vossen (Jazzharmonika) mit seinen Solisten

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1950 od. 1951

Schellack: Decca  F 49 246

Schellack: Telefunken  A 10 998

 

 

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K

 

Kein Mensch versteht mich

Gesang: Kary Barnet

Matrize-Nr. Be 13478

Schellack: Odeon  O-26 618

 

Krinoline

Autoren: Barnet / Slojik

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Orchester, Ltg.: Josef Niessen

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1950

Schellack: Telefunken  A 10 906

 

Küssen, Küssen, Küssen

Musik: Fritz Schulz-Reichel / Text: ?

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Telefunken-Tanzorchester, Ltg.: Max Greger

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1951

Schellack: Telefunken  A 11 131

 

 

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L

 

Laß mich nie mit dir allein

Musik: Franz Grothe / Text: Willy Dehmel

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Max Greger und das Telefunken-Tanzorchester

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1951

Matrize-Nr.: 36486

Schellack: Telefunken  A 11 182

CD: Flimmerwelt (1)   (Koch International  330 318)

Originallied aus dem Film „Fanfaren der Liebe“

 

Laternchen, Laternchen

Musik + Text: Heino Gaze

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Tanzorchester des Hessischen Rundfunks, Ltg.: Willy Berking

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1950

CD: Flimmerwelt (2)   (Koch International  330 318)

CD: Als der Schlager laufen lernte, Folge 20 (1950-1951): Wer soll das bezahlen?   (Documents / TIM  205596-205)

 

Leg’ ’ne neue Platte auf

Musik: Otto Kollmann / Text: ?

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Albert Vossen (Jazzharmonika) mit seinen Solisten

Aufnahmezeit: frühe 50er Jahre

Schellack: Decca  F 43 034

Schellack: Decca  F 49 271

 

 

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M

 

Machen Sie doch bitte kein so böses Gesicht

Musik: Lotar Olias / Text: Erik Wallnau

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Max Greger und das Telefunken-Tanzorchester

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffetlichung:1952

Matrize-Nr.: 65044

Schellack: Telefunken  A 11 372

CD: Tonfilm-Chansons   (Koch International  324 748)

Originallied aus dem Film „Fritz und Frederike“ (1952)

 

Mademoiselle de Paris

Musik: Paul Durand / franz. Original-Text: Henri Contet / deutscher Text: Erik Wallnau

Gesang: Kary Barnet

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1949

 

Marju

Musik: Krüger / Text: Hanschmann

Gesang: Kary Barnet

Aufnahmezeit: frühe 50er Jahre

Matrize-Nr.: BSWS 486

Schellack: Decca  F 43 062

Schellack: Decca  F 49 247

 

Meine kleine Schwi-Schwa-Schweizer Uhr

Musik: Heller / Text: Kurt Feltz

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Orchester, Ltg.: Josef Niessen

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1950

Matrize-Nr.: MRB 216

Schellack: Telefunken  A 10 823

 

Mit Rhythmus geht alles auf der Welt

Gesang: Kary Barnet

Matrize-Nr.: Be 13482

Schellack: Odeon

 

Morgens Kaffee, abends Küsse

Gesang: Kary Barnet

Matrize-Nr.: Be 13483

Schellack: Odeon

 

Musik für dich

Gesang: Kary Barnet

Aufnahmezeit: 40er Jahre

Matrize-Nr.: Be 13479

Schellack: Odeon

 

 

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O

 

Oh nein, oh nein, Herr Finkenstein

Musik: Werner Scharfenberger / Text: Walter Brandin

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Max Greger und das Telefunken-Tanzorchester

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1951

Matrize-Nr.: 36487

Schellack: Telefunken  A 11 183

 

 

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P

 

Pani Kacka zasahuje

Gesang: Charlotta Tremlová (= Kary Barnet)

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1939

Film: Pani Kacka zasahuje

Sprache: Tschechisch

 

 

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R

 

Rosen blühen im Winter nicht

Musik: Friedrich Meyer / Text: Hans Krause-Margraf

1. Aufnahme

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Das Große Tanzorchester des Senders Belgrad, Ltg.: Friedrich Meyer

Aufnahmedatum: 25.12.1943

Rundfunkaufnahme des Soldatensenders Belgrad

2. Aufnahme

Gesang: Kary Barnet

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1944

Matrize-Nr.: Be 13476

Schellack: Odeon  O-26 618

 

Rübezahl-Polka

Musik: Rausch / Text: ?

Gesang: Kary Barnet & Mario Valente

Instrumental: Orchester, Ltg.: Josef Niessen

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1950

Schellack: Decca  F 43 116

Schellack: Decca  F 49 169

 

 

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S

 

Schade

Musik + Text: Peter Igelhoff

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Benny de Weille und sein Orchester

Schellack: Odeon  O-31 687

CD: Tanzorchester Benny de Weille   (ZYX Music  PD 5043-2)

CD: Deutsche Moderne 8 - Alles wird gut   (Deutsche Moderne  CD 08)

 

SOS - Herz in Not

Autoren: Heino Gaze / Carl-Ulrich Blecher (Bearb.: Rolf Schneebiegl)

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Max Greger und das Telefunken-Tanzorchester

Aufnahmedatum: 03.08.1951

Schellack: Telefunken  A 11 131

CD: Tanzmusik swing & hot   (Koch International  323 938 PC08)

 

Südsee, ich muß wieder weiter

Musik: Erich Watzlaff / Text: ?

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Albert Vossen (Jazzharmonika) mit seinen Solisten

Aufnahmezeit: frühe 50er Jahre

Schellack: Decca  F 43 029

Schellack: Decca  F 49 268

 

 

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W

 

Wär’ ich bloß Millionär

Musik: Peer Remar / Text: Inge Martens

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Max Greger und dasTelefunken-Tanzorchester

Aufnahmedatum: 19.03.1951

Matrize-Nr.: 36 360

Schellack: Telefunken  A 11 132

 

Warum fuhr Columbus nach Amerika

Musik: Franz Grothe / Text: Ralph Maria Siegel

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Orchester, Ltg.: Josef Niessen

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1950

Matrize-Nr.: MRB 230

Schellack: Telefunken  A 10 823

 

Warum ist die Banane gelb?

Musik: Michael Jary / Text: Philipp Lothar Mayring

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Orchester Michael Jary

Aufnahmedatum: 10.1940

Matrize-Nr.: Be 12744

Schellack: Odeon  O-26 440

LP: Musik der Stunde Null (2)   (Marifon  296 142)

CD: Lang ist's her - Folge 2   (TMK  00 39 48)

CD: 100 Gassenhauer, Folge 2 (1)   (Documents / TIM  221705-354)

 

Wenn bei mir der Groschen fällt

Autoren: Stephan Weiss / Bernie Baum / deutscher Text: Kurt Feltz

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Albert Vossen (Jazzharmonika) mit seinen Solisten

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1950 od. 1951

Schellack: Telefunken  A 10 998

Schellack: Decca  F 49 246

Originallied: Music! Music! Music!

 

Wo bist du?

Musik: Helmut Gardens / Text: Bruno Balz

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Benny de Weille mit seinem Orchester

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1943

Matrize-Nr.: Be 12998

Schellack: Odeon  O-31 687

CD: Musik am Abend - Die schönsten Melodien von Helmut Gardens in Originalaufnahmen 1934-1954            11   (JUBE / TMK 8110)

CD: Deutsche Moderne 3 - Ich liebe Dich - Gefühlvolle Tanzmusik 1940-1944   (Deutsche Moderne  CD 03)

 

 

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Z

 

Zucker-Lili

Musik + Text: Georg Bürger

Gesang: Kary Barnet

Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1953

 

Zum Abschied reich ich dir die Hände

Musik: Karl Bette / Text: Peter Holm

Gesang: Kary Barnet

Instrumental: Adolf Steimel mit seinem Orchester

Aufnahmedatum: 06.03.1944

Matrize-Nr. Be 13489

Schellack: Odeon  O-31 730

CD: Als der Schlager laufen lernte, Folge 18 (1944-1947): Sag's heute und sag's morgen   (Documents / TIM  205594-205)

CD: Deutsche Moderne 1 - Die beste Tanzmusik 1940-1944   (Deutsche Moderne  CD  01)

CD: Tanzmusik in Deutschlands dunkelsten Jahren 1942 bis 1948 (1)   (Koch International  330 147)

 

 

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Tonträger

 

 

 

Schellack: Odeon  O-26 436   (1941)

Es ist immer das gleiche Lied   /   Du brauchst von meinen Tränen nichts zu wissen

 

Schellack: Odeon  O-26 440   (1941)

Warum ist die Banane gelb?   /   Im Paradies

 

Schellack: Odeon  O-26 576

Bitte, schreib‘ mir ein paar Worte / Einen Tag lang im Himmel

 

Schellack: Odeon  O-26 610   (1943)

Emil war mein Ideal   /   Ich bin den ganzen Tag verliebt

 

Schellack: Odeon  O-26 618 (???)   (1944)

Rosen blühen im Winter nicht   /   Wolken segeln durch die Nacht (Insellied)

 

Schellack: Odeon  O-26 618 (???)

Kein Mensch versteht mich   /   ?

 

Schellack: Odeon  O-31 610

Emil war mein Ideal   /   Ich bin den ganzen Tag verliebt

 

Schellack: Odeon  O-31 687

Wo bist du?   /   Schade!

 

 

Schellack: Odeon  O-31 730

Zum Abschied reich ich dir die Hände   /   Ich laß‘ meinen Peter nie allein!

 

Zum Abschied reich ich dir die Hände.  Kary Barnet und die Kapelle Adolf Steimel auf Odeon (B 13 489). Dieser melodische Foxtrot von Bette, der sich immer noch einer großen Beliebtheit erfreut, wird von Steimel geschmackvoll interpretiert. Kary Barnet erklimmt mit Leichtigkeit die höheren Lagen und besticht mit reizvoller Stimme. Auf Variationen und Improvisationen wird verzichtet, sogar Steimels Klaviersoli, sonst überall anzutreffen, fallen diesmal fort. Eine gute Tanzplatte.

aus: vier Viertel Nr. 7/1948 (1. Aprilheft 1948), S. 17 (Rubrik: Gut aufgelegt)

 

Ich laß meinen Peter nicht allein.  Kary Barnet und die Kapelle Adolf Steimel auf Odeon (Be 13 488). Steimel setzt in diesem Foxtrot alle seine Bläser ein, um so die Wirkung eines großen Klangkörpers zu erreichen. Dieses Experiment für eine kleine Besetzung ist nicht neu und besonders originell, aber der Versuch ist zweifellos gelungen. Kary Barnet entledigt sich ihrer Aufgabe durch auflockerndes Sprechen und reizvollen Gesang, dennoch hat man den Eindruck, daß es sich bei ihr eher um eine besorgte Mutter als um ein eifersüchtiges verliebtes Mädchen handelt.

aus: vier Viertel Nr. 7/1948 (1. Aprilheft 1948), S. 17 (Rubrik: Gut aufgelegt)

 

Ich laß meinen Peter nie allein. – Kary Barnet und Adolf Steimel auf Odeon (Be 13 488). Noch eine Aufnahme aus der Zeit, als Steimel mit großem Orchester spielte. Ganz ohne eigene Färbung, ohne persönliche Effekte, nur als treuer Sachwalter der Melodie. Weniger Kary Barnet, die mehr mit Vortrag als mit Stimme dabei ist.

aus: vier Viertel Nr. 9/1948 (1. Maiheft 1948), S. 17 (Rubrik: Gut aufgelegt)

 

 

Schellack: Telefunken  A 10.823   (1950)

Meine kleine Schwi-Schwa-Schweizer Uhr   /   Warum fuhr der Columbus nach Amerika

 

Schellack: Telefunken  A 10 823   (1950)

Laternchen, Laternchen   /   ?

 

Schellack: Telefunken  A 10 906   (1950)

Das kleine Mühlrad   /   Krinoline

 

Schellack: Telefunken  A 10 998   (1950 od. 1951)

Wenn bei mir der Groschen fällt   /   Jeden Tag ein wenig Liebe

 

Schellack: Telefunken  A 11 131   (1951)

S.O.S. – Herz in Not   /   Küssen, küssen, küssen

 

 

Schellack: Telefunken  A 11 132   (1951)

Wär’ ich bloß Millionär  (Gesang: Kary Barnet)  /  Sport und Musik  (Instr., ohne Kary Barnet)

 

Max Greger hat es geschafft! Was sich bei seinen ersten Aufnahmen mit dem Telefunken-Orchester schon abzeichnete, ist nun voll gereift und umfassend weitergeführt worden. Lothar Brühnes „Sport und Musik“, als einprägsames Thema der Wochenschau „Welt im Film“ in aller Ohren, breite Orchesterkulisse, stoßartig lancierte Bläsereinsätze, exakt hämmerndes Schlagzeug und daneben Streicherlagen, die durch ihren Glanz begeistern – eine bestechende Leistung! Dem rhythmischen Furiso „Wär ich bloß ein Millionär“ hält Kary Barnet dann mit ihrer auf flott gestellten Stimme sicher die Waage. (A 11 132)    Skr.

aus: Die bunte Platte Nr. 5/1951, S. 10

 

 

Schellack: Telefunken  A 11 182   (1951)

Guten Abend, Mister Swing   /   Laß mich nie mit dir allein

 

Schellack: Telefunken  A 11 183   (1951)

Oh nein, oh nein, Herr Finkenstein   /   Fahr’n Sie nicht zum Nordpol

 

 

Schellack: Telefunken  A 11 211   (1951)

Das ist nichts für kleine Märchen  (Franz Thon und das Hamburger Radio-Tanzorchester; Gesang: Gitta Lind & die Telestars)

Fahr’n Sie nicht zum Nordpol  (Max Greger und das Telefunken-Tanzorchester; Gesang: Kary Barnet)

 

Westdeutschen Lesern erklären zu wollen, wer Franz Thon und was das Hamburger Radio-Tanzorchester ist, hieße Eulen nach Athen und Spreewasser nach Berlin tragen. Wenn in Dirigentenkreisen das Wort umgeht: der Thon macht die Musik, dann ist das am wenigsten ein Kalauer, als vielmehr die Anerkennung einer Volkstümlichkeit, wie sie sich in Berlin vielleicht nur Adalbert Lutter erringen konnte. Mit Gitta Lind und den Telestars hat er hier einen netten Medium-Fox geschickt präpariert und durch sauber gelenkte Schlagzeugarbeit mit dem nötigen rhythmischen Zucker versehen. In gänzlich anderer Auffassung hat Max Greger den zweiten Titel auf die Platte gebannt. Mit scharf angezogenen Blechen, die er dann plötzlich herausstreut, schafft er eine herrlich unbefangene halbschräge Musik. Kary Barnet trägt den Gesangspart (A 11 211).

aus: Die bunte Platte Nr. 10/1951, S. 10

 

 

Schellack: Telefunken  A 11 372   (1952)

Freu‘ dich, Fritzchen   /   Machen Sie doch bitte kein so böses Gesicht

 

Schellack: Decca  F 43 029

Ich liebe das Leben   /   Südsee, ich muß wieder weiter

 

Schellack: Decca  F 43 032

C’est si bon   /   Die Spielzeugschachtel

 

Schellack: Decca  F 43 034

Leg’ ’ne neue Platte auf   /   ?

 

Schellack: Decca  F 43 062   (1950)

Marju   /   Der bunte Hahn aus Portugal

 

Schellack: Decca  F 43 116   (1950)

Rübezahl-Polka  (Kary Barnet)   /   Fensterl-Serenade  (Kary Barnet & Mario Valente)

 

Schellack: Decca  F 49 169   (1950 od. 1951)

Rübezahl-Polka  (Kary Barnet)   /   Fensterl-Serenade  (Kary Barnet & Mario Valente)

 

Schellack: Decca  F 49 246   (1950 od. 1951)

Wenn bei mir der Groschen fällt   /   Jeden Tag ein wenig Liebe

 

Schellack: Decca  F 49 247   (frühe 50er Jahre)

Marju   /   Der bunte Hahn aus Portugal

 

Schellack: Decca  F 49 268   (frühe 50er Jahre)

Ich liebe das Leben   /   Südsee, ich muß wieder weiter

 

Schellack: Decca  F 49 271   (frühe 50er Jahre)

Leg’ ’ne neue Platte auf   /   ?

 

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Filme

 

                                            Pani Kacka zasahuje   (1939)

                                            Prosím, pane profesore!   (1940)

                                            Blutsbrüderschaft   (1939 / 1941)

                                            Dir zuliebe   (1944)

                                            Fanfaren der Liebe   (1951)

                                            Der blaue Stern des Südens   (1951)

                                            Fritz und Friederike   (1952)

 

 

 

Pani Kacka zasahuje

Tschechoslowakei  1939

Uraufführung: 08.12.1939

 

Rollen und Darsteller:

Kateřina Vomášená.............................................................................................. Betty Kysilková

Franc Vomáčený........................................................................................................ Eman Fiala

Mařenka Marenka....................................................................................................... Hana Vítová

Ing. Barták............................................................................................... František Krištof-Veselý

Lidka................................................................................ Charlotta Tremlová (= Kary Barnet)

Postmaster................................................................................................................. Franta Paul

Bürgermeister..................................................................................................... Jaroslav Marvan

Frau des Bürgermeisters............................................................................. Marie Nademlejnská

Metzger Douděra...................................................................................................... Vojta Merten

Josef................................................................................................................. Miroslav Svoboda

Gastwirt.............................................................................................................. Ferenc Futurista

Hanousek................................................................................................................ Alois Dvorský

Nachbar................................................................................................................. František Říha

Souček............................................................................................................. Ferdinand Kohout

Pepina Součkova.............................................................................................. Marie Svobodová

 

Charlotta Tremlová (= Kary Barnet) singt das Titellied „Pani Kacka zasahuje"

 

Regie:  Karel Špelina

Drehbuch:  Karel Steklý

Musik: Eman Fiala

Kamera: Vaclav Hanus

Produktionsgesellschaft: DAFA

 

 

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Prosím, pane profesore!

Tschechoslowakei  1940

Kinostart: 13.09.1940

 

Darsteller:

Theodor Pištěk st., Jiří Vondrovič, R. A. Strejka, Rudolf Hrušínský st., František Roland, Karel Černý, Jarmila Beránková, Jára Kohout, Hermína Vojtová, Raoul Schránil, Ella Nollová, Vladimír Salač, Eva Matoušková, Karel Hradilák, Stanislav Neumann, Rudolf Hrušínský nejst., František Černý, Alois Dvorský, Bolek Prchal, Marie Nademlejnská, Josef Hořánek, František Filipovský, Jarmila Holmová, Stella Májová, Miroslav Koudelka, Eva Šenková, Josef Kemr, Světla Svozilová, Anna Letenská, Antonín Jedlička, Milka Balek-Brodská, Karel Šašek, Václav Voska, Zbyšek Olšovský, Milena Velíšková, Jaroslav Mach, Dagmar Frýbortová, Slávka Rosenbergová, Jiří Hron, Josef Ferdinand Příhoda, Václav Mlčkovský, Jaroslav Sadílek, Jindřich Polák, Majva Červená, Břetislav Hrstka, Jaroslav Orlický, Charlotta Tremlová (= Kary Barnet), Jan Černý

 

Regie: Zdeněk Gina Hašler

 

 

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Blutsbrüderschaft

1939 gedreht

Uraufführung: 04.01.1941

 

Darsteller: Anneliese Uhlig, Hans Söhnker, Ernst von Klipstein, Rudolf Platte, Paul Westermeier, Axel Monje, Gerda Maria Terno, Erich Ponto, Fritz Odemar, Max Gülstorff, Ernst Waldow, Karl Dannemann, Josef Eichheim, Theo Shall, Paul Hoffmann, Willi Rose, Adolf Fischer, Walter Pose, Wolfgang Staudte, Ernst Stimmel, Friedrich Schütze, Gustav Püttjer, Eduard Bornträger, Otto Below, Wilhelm H. König, Erik Radolf, Peter Elsholtz, Herbert Gernot, Franz Loskarn, Fritz Böttger, Gerti Kammerzell, E. G. Schiffner, Reinholt Bernt, Wolf Kersten, Oscar Sabo, Armin Schweizer, Carl Iban, Lothar Glathe, Ludwig Schmid-Wildy, Gerhard Haselbach, Wilhelm Althaus, Franz Arzdorf, Karl Heinz Reichel, Klaus Pohl, Wolf Dietrich, Fritz Hube, Erich Dunskus, Oskar Höcker, Josef Kamper, Siegfried Drost, Wilhelm P. Krüger, Jeanette Bethge, Otto Klopsch, Josefine Dora, Alfred Stratman, Fritz Claudius, Wilhelm Grothe, Hans Meyer-Hanno, Lucie Becker und (wohl ungenannt) Charlotta Tremlová / Kary Barnet

 

Regie: Philipp Lothar Mayring

Drehbuch: Philipp Lothar Mayring, H. G. Peterson

Musik: Michael Jary

Kamera: Kyrath

Produktion und Verleih: Terra

 

 

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Dir zuliebe

Uraufführung: 17.11.1944

 

Rollen und Darsteller:

Martin Mansfeld............................................................................................................. Hans Holt

Maria Mansfeld, seine Frau................................................................................... Winnie Markus

Magda - ihre Schwester..................................................................................... Clementia Egies

Lorenz von Niel................................................................................................. Richard Häussler

Mama Korb................................................................................................... Erika von Thellmann

Karl Sinn...................................................................................................................... Paul Kemp

.................................................................................................................................... Ernst Legal

............................................................................................................................. Hermine Ziegler

Sängerin.......................................................................... Charlotta Tremlová (= Kary Barnet)

 

Charlotta Tremlová (= Kary Barnet) singt: „Ich bin verliebt in eine Melodie“

 

Regie: Martin Fritsch (= Martin Fric)

Drehbuch: Philipp von Zeska und Ursula Bloy, nach einer Originalidee von Philipp von Zeska und Walter Janssen

Musik: Lothar Brühne

Kamera: Jan Roth, Bruno Stephan

Produktionsfirma: Prag-Film AG, Prag

 

 

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Fanfaren der Liebe

Uraufführung: 14.09.1951

 

 

 

Rollen und Darsteller:

Hans................................................................................................................... Dieter Borsche

Gaby.......................................................................................................................... Inge Egger

Lydia d'Estée....................................................................................................... Grethe Weiser

Peter................................................................................................................. Georg Thomalla

Hallinger................................................................................................................... Oskar Sima

Sabine........................................................................................................................... Ilse Petri

Boxer...................................................................................................................... Beppo Brem

Friedrich...................................................................................................................... Hans Fitz

Poehle..................................................................................................................... Herbert Kroll

Anette..................................................................................................................... Ursula Traun

Friseur.................................................................................................................. Viktor Afritsch

Hotelportier................................................................................................................ Michl Lang

Oberkellner...................................................................................................... Walther Kiaulehn

Sängerin................................................................................................................. Kary Barnet

 

Weitere Darsteller: Olly Gubo, Luise Cramer, Irene Fischer, Annette Graesner, Addy Gnuschke, Ruth Megerle, Felicitas Müller, Christiane Maybach, Christine Weigold, Elisabeth Wischert, Inge von Weech, Nana Schneider, Adalbert von Cortens, Rudolf Vogel, Ruth Killer, Axel Scholz, Karl Wagner

 

und Max Greger mit seinem Tanzorchester

 

Kary Barnet singt: „Laß mich nie mit dir allein“

 

Regie: Kurt Hoffmann

Buch: Heinz Pauck, nach einem Manuskript von Robert Thoeren und Michael Logan

Musik: Franz Grothe

Liedertexte: Willy Dehmel

Musikalische Ausführung: Symphonieorchester Kurt Graunke, Kapelle Max Greger

Kamera: Richard Angst

Kamera-Assistenz: Alfred Westphal

Schnitt: Claus von Boro

Ton: Hans Wunschel

Bauten: Franz Bi

Bauten-Assistenz: Botho Höfer

Kostüme: Doris Lauterbach

Maske: Raimund Stangl und Georg Jauss

Regie-Assistenz: Claus von Boro Standfotos: Tibor von Mindszenty

Produktion: Neue Deutsche Filmgesellschaft mbH (NDF), München

Produzent: Harald Braun

Produktionsleitung: Jacob Geis

Aufnahmeleitung: Gustl Lautenbacher

Atelieraufnahmen: Bavaria-Filmatelier, München-Geiselgasteig

Außenaufnahmen: Berchtesgaden und München

Drehzeit: 14.06.1951 bis Juli 1951

Erst-Verleih: Schorchtfilm GmbH

 

 

Kary Barnet (hinten: Max Greger)

 

 

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Der blaue Stern des Südens

Uraufführung: 22.12.1951

 

Darsteller: Victor de Kowa, Gretl Schörg, Gustav Knuth, Malte Jäger, Michael Tellering, Ernst Fritz Fürbringer, Udo Löptin, Hans Magel, Paula Braend, Charlott Daudert, Hanna Ralph, Katharina Mayberg, Alfons Kichler, Rudolf Vogel, Ernst Waldow, Harald Mannl

 

Kary Barnet singt: „Ich habe endlich meinen Typ gefunden“

 

Regie: Wolfgang Liebeneiner

Drehbuch: Heinrich Rumpff u. Theodor Ottawa, nach dem Roman „Duell mit Diamanten“ von Heinrich Rumpfff

Musik: Hans Martin Majewsky

Lied-Musik: Franz Grothe / Text: ?

Bauten: Ernst H. Albrecht

Produktionsleitung: Karl Ehrlich

Produktion: Vindobona-Film im Auftrag der Wien-Film GmbH, Wien (1951)

Atelieraufnahmen: München-Geiselgasteig

Außenaufnahmen: Hamburger Hafen, Paris

Erstverleih: Schorcht-Filmgesellschaft mbH

 

 

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Fritz und Friederike

Uraufführung: 25.09.1952

 

Darsteller:

Liselotte Pulver

Albert Lieven

Margarete Haagen

Erika von Thellmann

Loni Heuser

Otto Gebühr

Hans Leibelt

Ivan Petrovich

Bum Krüger

Helmka Sagebiel

Ingrid Pankow

Giselle Vesco

Charlotte Matulla

Heide Julich

Cecile von Tucher

Erna Sellmer

Erwin Biegel

Helmut Brasch

Hans Schwarz Jr.

Fritz Matthies

 

sowie:

Lale Andersen  (Sie singt „Lili Marleen", ist aber nur zu hören, nicht zu sehen)

Kary Barnet   (als Sängerin Anita; Sie singt: „Machen Sie doch bitte kein so böses Gesicht")

 

Regie: Geza von Bolvary

Drehbuch: Felix Lützkendorf

Musik: Lotar Olias

Kamera: Herbert Körner; Ted Kornowicz

Bauten: Alfred Bütow; Heinrich Beisenherz

Kostüme: Alfred Bücken

Regie-Assistenz: Carl von Barany

Schnitt: Ilse Voigt

Ton: Benno Locher

Produktionsfirma: Fama-Film GmbH (Hamburg); Meteor-Film GmbH (Wiesbaden)

Produktionsleitung: Heinrich Jonen; Viktor von Struve

Aufnahmeleitung: Heinz Karchow; Hans Windemuth

 

 

 

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