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Diana Parker
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Diana Parker war eine Sängerin, die es nicht wirklich geschafft hatte. Es gibt nur wenige Schallplattenaufnahmen von ihr, ein wirklicher Hit war nicht darunter. Dementsprechend spärlich sind auch die mir zur Verfügung stehenden Informationen.
Sicherlich war Diana Parker nicht ihr wirklicher Name, doch ist mir dieser nicht bekannt. Sie stammt wohl aus Berlin. In den frühen 40er Jahren machte sie ein Dolmetscher-Examen, aber sie erhielt auch eine Gesangsausbildung. Acht Monate war "Diana Parker" Drehbuchassistentin bei Georg Jacobi (dem Ehemann von Marika Rökk) und bei Prof. Dr. Schreyvogel. 1943 wurden dann Film-Probeaufnahmen mit ihr gemacht, die aber nicht zu einer wirklichen Filmrolle geführt haben. Irgendwann im Laufe des Krieges wurde sie nach Wien verschlagen, ihre Eltern sind durch Kriegseinflüsse ums Leben gekommen. In Wien wurde sie zum Arbeitsdienst eingezogen.
Spätestens nach dem Krieg war sie aber dann als Auftrittskünstlerin tätig. In Shows des Spezial Service trat sie als Sängerin neben Leuten wie Marika Rökk, Maria Cebotari, Giuseppe Taday und Esther Réthy auf. In Wien gewann sie bei einem großen Gesangswettbewerb mit 85 weiblichen und 45 männlichen Teilnehmern den zweiten Platz. Es wurde berichtet, dass sie eigentlich von der Fachjury auf den ersten Platz gesetzt wurde, dass aber aus Gründen des Lokalpatriotismus eine Österreicherin zur Siegerin erklärt wurde. Diana Parker machte erste Rundfunkaufnahmen beim Sender Wien I und sang bei einer Veranstaltung im Duett mit Horst Winter.
Über Paris ging die Sängerin 1947 für ein Jahr nach England, ob als Sängerin oder eher vor dem Hintergrund ihrer Dolmetscher-Ausbildung, ist mir nicht bekannt. Doch dann zog es die Sängerin wieder zurück in ihre Heimatstadt, wo sie mittellos und auf sich allein gestellt einen Neuanfang machte. Zunächst konnte sie eine Anstellung als Dolmetscherin erlangen, doch 1948 war Diana Parker dann auch auf jeden Fall wieder musikalisch tätig. Sie kam in Kontakt zu Günther Pätzold, der sie als Sängerin mit der etwas rauhen Altstimme für sein Orchester engagierte. Danach kam es zu einem etliche Monate dauernden Engagement bei Werner Schwarz und seinen Solisten. Es kam dann zu einer ersten Schallplattenaufnahme (in englischer Sprache) mit dem Orchester von Lubo d’Orio.
Es folgte ein Zehn-Monats-Engagement mit Omar Lamparter und Otti Fuhrmann. Anschließend engagierte sie Walter Dobschinski als Sängerin für sein Orchester. Auch hier kam es zu einigen Schallplattenaufnahmen, ebenso mit Macky Kaspers Band.
1952 trat sie für zwei Monate auf Capri auf, dabei erhielt sie eine Einladung vom berüchtigten ägyptischen Ex-König Faruk.
Musikalisch tendierte Diana Parker in die amerikanische Richtung, was auch 1953 zu einer Empfehlung der Zeitschrift „vier Viertel“ an den RIAS führte, der eine Nachfolgerin für die in die USA abgewanderte Rita Paul suchte. Aber in Rita Pauls Fußstapfen zu treten, schaffte Diana Parker letztlich nicht.
Über ihren weiteren Lebens- oder auch Karriereweg habe ich keinerlei Informationen
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A, sagte Herr AdamGesang: Ilja Glusgal & Danny Parker (= Diana Parker) Instrumental: Walter Dobschinski und seine Solisten Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: ca. 1951 od. 1952 Schellack: Regina R 70 202
Ach, Herr KuhnMusik: Michael Jary / Text: Bruno Balz Gesang: Diana Parker und das Cornel-Trio Instrumental: Macky Kasper und seine Star-Band Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1952 Schellack: Columbia DW 5211 Schellack: Columbia DV 1628
Das macht ElisabethMusik: B. Merrill / deutscher Text: Ernst Bader & Kurt Feltz Gesang: Diana Parker & Ilja Glusgal Instrumental: Walter Dobschinski und sein Tanzorchester Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1952 Schellack: Parlophon R 209 Originallied: My Truly Truly Love
Du sollst mir doch nicht immer auf den Mund seh’nMusik: Michael Jary / Text: Bruno Balz Gesang: Diana Parker Instrumental: Macky Kasper und seine Star-Band Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1952 Schellack: Columbia DW 5211 Schellack: Columbia DV 1628
Mäcki-Boogie / Mäckie-BoogieMusik: Michael Jary / Text: Bruno Balz Gesang: Diana Parker & Ilja Glusgal Instrumental: Ilja Glusgal und sein Tonfilmorchester Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: 1952 od. 1953 Schellack: His Master's Voice BA 876
Manhattan-BoogieMusik: Michael Jary / Text: Bruno Balz Gesang: Diana Parker & Ilja Glusgal Instrumental: Walter Dobschinski und sein Tanzorchester Aufnahmejahr bzw. Erstveröffentlichung: spätestens 1953 Schellack: Parlophon R 209
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Schellack: Columbia DW 5211 / DV 1628 (1952) Diana Parker und das Cornel-Trio Ach, Herr Kuhn / Du sollst mir doch nicht immer auf den Mund sehen
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Schellack: His Master's Voice BA 876 (1952 od. 1953) Ilja Glusgal und sein Tonfilmorchester Die Panne mit der Susanne (Gesang: Ilja Glusgal) Mäckie-Boogie (Gesang: Diana Parker & Ilja Glusgal)
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Schellack: Parlophon R 209 Diana Parker & Ilja Glusgal Manhattan-Boogie / Das macht Elisabeth
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Schellack: Regina R 70 202 (ca. 1951 od. 1952) Iß nix Fisch mit Messer (Gesang: Ilja Glusgal) A, sagte Herr Adam (Gesang: Ilja Glusgal & Danny Parker (= Diana Parker))
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